Herren 40 gelingt der Durchmarsch
Bereits in der vorangegangen Wintersaison war die Herren 40 Mannschaft des PSV Velbert aufgestiegen. Damals von der Bezirksliga erstmalig in die 2. Verbandsliga.
Ein nachvollziehbares Saisonziel wäre also der Klassenerhalt, und mit diesem startete man auch in die Saison. Allerdings mit einem Ass im Ärmel: Für ein symbolisches Glas Bier wechselte der langjährige Mannschaftstrainer Marc Walbrecht in die Mannschaft seiner Schützlinge.
Zusammen mit den Aufstiegsgaranten des Vorjahres, Jens Herrmann, Stefan Ruppert-Dombach und Christian Zurek, sollte er jedes Spiel bestreiten.
So sicherte sich das Quartett, immer hör- und spürbar unterstützt von allen Ersatzspielern, Sieg um Sieg.
Vor dem letzten Spieltag standen so 4 Siege aus 4 Spielen zu buche. Auch der MTHC 1903/80 verlor aber bis dahin kein Spiel. Also war alles für ein echtes Finalspiel angerichtet. Allerdings mit leichtem Vorteil für den PSV, da bereits ein unentschieden für die Meisterschaft reichen würde.
Zum Heimspiel am Waldschlösschen in Neviges waren alle Plätze im angrenzenden Restaurant und in der Halle selbst belegt.
Die erste Runde spielten Jens Herrmann und Christian Zurek. Herrmann gewann an Position 2 in Ergebnis und Körpersprache deutlich mit 6:3/6:1 gegen Andreas Tenner. Christian Zurek sorgte dagegen für den ersten von vielen Tie-Breaks diese Abends. Dem 6:7 im ersten Satz ließ er aber ein 6:2 im Zweiten folgen. Der abschließende Match-Tie-Break ging dann denkbar knapp mit 8:10 an sein Gegenüber, Stefan Becher. 1:1 nach der ersten Runde.
In der zweiten Runde zeigte Gast Andre Becher gegen Marc Walbrecht warum er in diesem Winter trotz Position 1 noch keinen Satz verloren hatte. Mit seinen etwas unorthodoxen, aber an diesem Tag quasi fehlerfreien, flachen Schüssen fast ohne Spin, ließ er seinem Gegenüber keine Chance sein Spiel aufzuziehen. Mit 6:2/6:3 folgte er dem Sieg seines Bruder zur Führung. 1:2 aus Sicht des PSV.
Auf dem Nebenplatz machte sich zu dem Zeitpunkt aber noch niemand Sorgen: 6:3 für Stefan Ruppert-Dombach gegen Daniel Schmeing. Mit der Erwartung des ganzen Vereins im Nacken und einem stärker werdenden Schmeing auf der Gegenseite, ging der zweite Satz 4:6 an die Nummer 3 des MTHC. Der Nachfolgende Match-Tie-Break geriet zur Zitterpartie auf beiden Seiten, mit dem besseren Ende für Ruppert-Dombach, 11:9. Also 2:2 nach den Einzeln.
Die Entscheidung war also auf die Doppel verlegt. Mit Walbrecht/Zurek gegen Becher/Becher und Herrmann/Ruppert-Dombach gegen Tenner/Schmeing, stand jedem wieder sein Einzelgegner gegenüber.
Auf Platz 1 zeigten Walbrecht/Zurek und das Geschwisterduo höchstklassiges Doppeltennis, am Ende aber mit dem klar besseren Ende für den MTHC, 3:6/1:6.
Bereits im ersten Satz richteten sich aber deutlich mehr Augen auf Platz 2, hoffte man doch bereits aus der Aufstellung vor allem dort auf den nötigen Punkt. Dort lief das Duo Herrmann/Ruppert-Dombach lange Zeit einem Break hinterher, sicherte sich schlussendlich das 6:6, gab aber den anschließenden Tie-Break ab, 6:7. Nun waren Nerven gefragt, und die zeigten zuerst die Gegenspieler. Nach einem Wortgefecht zwischen den beiden war offensichtlich der Fokus verloren, 6:1 für den PSV. Auch im anschließenden Match-Tie-Break setzen sich Herrmann/Ruppert-Dombach, nun wieder gegen deutliche Gegenwehr, schnell ab. 9:2 Führung. Anschließend sah man an zwei Wacklern noch kurz, dass beiden die Chance zum Aufstieg nur all zu bewusst war, bevor Herrmann schließlich zum 10:4 per Aufschlag Winner verwandelte.
3:3, Aufstieg für den PSV Velbert!

(Hinten von links: Jens Herrmann, Sven Seppmann, Stefan Ruppert-Dombach, Stephan Gobbo; Vorne von links: Markus Graß, Marc Walbrecht, Christian Zurek)
Damit werden die Herren 40 im nächsten Winter in der 1. Verbandsliga spielen, so hoch wie noch nie eine Mannschaft des PSV Velbert zuvor. Saisonziel Klassenerhalt. Vorerst.


























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Die wechselnden Mixed-Partner*innen wurden zu Beginn zugelost und ermöglichten so schöne ausgeglichene Spiele mit tollen Ballwechseln! Die 16 Teilnehmer*innen vertraten dabei jegliche Altersklassen und Mitglieder des PSVs. Mitglieder aus den offenen Damen, den Damen 50, den Herren 30, 50 und 55 und 65 sowie Mitglieder, die in keiner Medenmannschaft gemeldet sind, verbrachten einen lustigen Abend!



































